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Aus dem Jahre 1076 stammt die erste urkundliche Erwähnung Meinerzhagens. Die Urkunde ist zwar nach unserer heutigen Denkweise eine Fälschung, in der damaligen Zeit wurden jedoch oft Urkunden auch nachträglich erstellt, um schon länger bestehende mündliche Absprachen - quasi rückdatiert - festzuhalten.  Es existiert eine Legende, nach der ein aus dem Kölner Raum stammender Eremit namens Meinhardus in unserer Region siedelte, um dessen Betrachtungsbild sich dann später die Wallfahrt zu „unser liewen Vrouwen Kerke tho Meinertzhagen“ etablierte. Egal ob Tatsache oder fromme Legende: Meinerzhagen entwickelte sich in der Folgezeit zu einem Marien- und Wallfahrtsort.

Um 1200 wurde dann mit dem Bau einer dreischiffigen Basilika begonnen, die 1474 durch ein gotisches Querhaus erweitert wurde (den Umbau bezhalten angeblich drei Kölner Junggesellen!). Der Stil ist stark rheinländisch geprägt, vielleit aufgrund der Spender, der Wallfahrtsverbundenheit oder der starken wirtschaftlichen Beziehungen! Zu Meinerzhagen gehörten fünf Vikarien und zwei Kapellen – Beleg für die Bedeutung der Kirchengemeinde.

Während der Reformation wurde die Kirchengemeinde in Meinerzhagen 1573 evangelisch, auch wenn zunächst auch noch katholische Gottesdienste gefeiert wurden. Das alte Taufbecken verschwand aus der Kirche und 1853 wurde der letzte vorhandene Hochaltar verkauft (er steht heute in St. Mathias in Krefeld-Hohenbudberg). Heute ist zumindest das alte Taufbecken wieder in die Jesus-Christus-Kirche zurückgekehrt: Ein ganz besonderer Schatz, denn die Taufe ist und bleibt „das ökumenische Sakramen“, das evangelische und katholische Christen verbindet.

Im Jahre 1855 entstand offiziell eine neue katholische Kirchengemeinde in Meinerzhagen und richtete in der alten Schmiede eine katholische Kirche ein, die wieder der Gottesmutter Maria geweiht wurde. Trotz der schwierigen Gegebenheiten der damaligen Zeit wuchs die kleine Gemeinde. Der Wunsch nach einer größeren Kirche konnte dann 1929 verwirklicht werden.

Ende der sechziger Jahre kam der Wunsch auf, die renovierungsbedürftige Marienkirche moderner und größer umzubauen (Die diesbezüglichen Ideen und Wünsche waren Gegenstand harter Kontroversen. Vieles Wertvolle wurde lieblos entsorgt und ersetzt – ganz im Stil der 70er Jahre. Faktisch ist die heutige Kirche eher ein Neubau!). Nach 20-monatiger Bauzeit konnte der Bischof von Essen, Franz Hengsbach, die neue Kirche am Patronatsfest, dem 8.12.1973, weihen.

Ende der sechziger Jahre kam der Wunsch auf, die renovierungsbedürftige Marienkirche moderner und größer umzubauen (Die diesbezüglichen Ideen und Wünsche waren Gegenstand harter Kontroversen. Vieles Wertvolle wurde lieblos entsorgt und ersetzt – ganz im Stil der 70er Jahre. Faktisch ist die heutige Kirche eher ein Neubau!). Nach 20-monatiger Bauzeit konnte der Bischof von Essen, Franz Hengsbach, die neue Kirche am Patronatsfest, dem 8.12.1973, weihen.

Im Rahmen der Umstrukturiermaßnahmen unseres Bistums, verlor die kath. Kirchengemeinde Meinerzhagen am 24. 9. 2006 ihre Selbstständigkeit. Sie bildet nun mit den kath. Gemeinden Kierspe und Meinerzhagen-Valbert die neue Pfarrgemeinde Meinerzhagen-Kierspe. Die Kirche St. Maria Immaculata wurde zur Pfarrkirche ernannt.

Mit dem Pfarreientwicklungsprozess (Beginn: 30 Mai 2015) startet eine pfarreiweite Suche nach unserer Form des gemeindlichen Lebens und Miteinanders für die Zukunft.

Kontakt

Pfarrei St. Maria Immaculata Meinerzhagen
Kampstraße 1
58540 Meinerzhagen

Tel.: 02354 2266
Fax: 02354 13195

pfarrbuero@immaculata.de

Öffnungszeiten Pfarrbüro:

Dienstag

und Mittwoch

09:00 - 11:00 Uhr
Donnerstag14:30 - 16:30 Uhr