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Die Kirche wurde in ihrer heutigen Gestalt von dem Essener Architekt Wolfgang Schwartz geschaffen und verfügt über ca. 240 Sitzplätze.

Der Kirchenraum ist in seiner Gestalt einfach, fast ein Quadrat, so dass weite Entfernungen zum Altar vermieden werden. Die Bauelemente, roter Klinker und helles Holz, gegliedert durch einige Sichtbetonstreifen, verleihen dem Raum das Gefühl von Geborgenheit. Die wuchtigen und doch durch ihre Aufgliederung nicht erdrückenden Holzpfeiler, die aus dem in Kreuzform gegossenen Betonfundament emporwachsen, bringen ein wesentliches Element unserer sauerländischen Heimat, die hochaufragenden Fichten, mit in den Kirchenraum hinein.

Im Turm der Kirche rufen 4 Glocken die Gläubigen zum Gottesdienst. Die ersten Glocken aus den Jahren 1929 und 1932 fielen 1942 dem Krieg zum Opfer und wurden eingeschmolzen. Die Glocke St. Anna (1932) blieb erhalten und 1954 konnten wieder zwei weitere Glocken erklingen: St. Mariä Empfängnis und St. Franz von Assisi.Im Jahre 1985 kam dann noch eine neue St. Josefs - Glocke hinzu.

Der Altar, als der eigentliche Mittelpunkt der Kirche und Gemeinde, gibt dem Raum, genauso wie die Tabernakelsäule und der Taufstein, schlichte aber mächtige und würdevolle Akzente.Ebenso wie auch die 12 Apostelleuchter (weil auf dem Fundament der Apostel Christi seine Kirche gegründet wurde) und die Weihwasserbecken, sind sie aus römischem Travertin geschaffen worden. Diese Arbeiten hat der heimische Bildhauer Elmar Gröschl ausgeführt.

Hinter dem Altar an der Wand das große Holzkreuz (etwa 1930).Es stammt, auch wie der rechts davon auf der Säule stehende Tabernakel (Zeichen des Bleibens Christi in seiner Gemeinde), aus der alten Kirche.

Der Künstler Claus Pohl aus Duisburg, der ihn geschaffen hat, wurde auch damit beauftragt, den Taufsteindeckel, den Osterleuchter und das Kreuz über dem Kreuzweg für die neue Kirche zu gestalten. Der Bronze - Deckel des Taufbrunnens trägt in einer Blüte 3 Bergkristalle und 3 Amethyste - aus dem Brunnen der Taufe blüht das Leben des dreifaltigen Gottes auf.

 Hinten rechts in der Kirche die Madonna und der Hl. Josef mit dem Jesuskind auf dem Arm. Beides Arbeiten des Holzschnitzers Robert Fleisch aus Tschagguns in Vorarlberg.

An der Brüstung der Orgelbühne sind 4 Heiligenfiguren aus Holz zu sehen. Das Alter ist leider unbekannt, auch wen sie darstellen kann man bei einigen nur vermuten. Eindeutig zuzuordnen ist nur Johannes der Täufer (2. Figur v. links).

Um die Schönheit der bunten Fenster zu betrachten, die natürlich erst bei richtiger Sonneneinstrahlung zur Geltung kommen, lohnt es sich besonders auch einmal die Hauptgänge zu verlassen.Links vor dem Hauptportal das Rosenfenster, gestaltet von Herrn Gehring aus Essen. Die leuchtende Rose ist ein oft gebrauchtes Symbol für die von Gott geschenkte Schönheit Marias, zugleich ein Bild für den aufgeblühten Glauben der Gemeinde.

Alle anderen Fenster sind von dem Hattinger Künstler Egon Stratmann entworfen und von der Glasmalerei Peters in Paderborn ausgeführt worden.

Im Eingangsraum Maria, "mit der Sonne bekleidet, den Mond zu ihren Füßen und ein Kranz von 12 Sternen auf dem Haupt" (Off. 12,1).

Das Fenster am Taufstein greift Bilder aus dem Gebet der Taufwasserweihe auf: der Geist Gottes über dem Wasser, die Sintflut mit der Arche des Bundes, der Taufe Jesu im Jordan und dem "Christus in der Kelter", der deutlich macht, wie Blut und Wasser -Zeichen für Taufe und Eucharistie- aus der Seite Jesu flossen. Die Krönung bildet Christus, der Allherscher.

Im Fenster hinter dem Tabernakel finden wir das "himmlische Jerusalem" aus der geheimen Offenbarung. Die "Ströme lebendigen Wassers" die aus ihm hervorkommen, sind ein Bild der Gnade, die uns im Tabernakel sakramental nahe ist.

Links neben dem Kreuzweg zeigen die Fenster den Lebensbaum, mit Adam und Eva am Anfang, den Hinweis auf die Erlösung im Bild der "ehernen Schlange", die Mose auf Gottes Geheiß aufstellte, mit dem Erlösungsopfer Jesu, dem "Baum des Lebens" und dem Bild des Auferstandenen als Krone und Vollendung.

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