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2018 - unsere Sternsinger sind unterwegs

 

45 Kinder aus Kierspe und Rönsahl sind als Sternsinger unterwegs

„Wir sagen Euch Dank für Eure Gaben, für die auf der Welt, die gar nichts haben. Wir wünschen Euch ein frohes Jahr, Kaspar, Melchior und Balthasar“ ist der Spruch, der derzeit von den Sternsinger überall dort vortragen wird, wo ihnen die Türen geöffnet werden.

  Gut 45 Mädchen und Jungen aus Kierspe und Rönsahl sammeln seit dem 27. Dezember als Sternsinger Spenden für bedürftige Kinder in Indien und aller Welt. Während sie bislang bei Privatleuten anschellten, besuchten sie am vergangenen Mittwoch die Kiersper Seniorenheime sowie Bürgermeister Frank Emde im Rathaus. Viele der Kinder sind „Wiederholungstäter“, sie gehen bereits zum siebten oder sogar neunten Mal mit. 

 

Ihre ersten Stationen waren die Seniorenheime

  Am Mittwochmittag trafen sich die Kinder und Begleiter schon zeitig, denn sie waren zu einem gemeinsamen Mittagessen im Gemeindehaus am Glockenweg eingeladen. Danach teilten sie sich auf und gingen getrennt zu den Seniorenzentren AWO und Residenz. Gesungen wurde hier nicht nur das Sternsingerlied „Seht ihr unseren Stern dort stehen“, auch „Gloria“ und „Stern über Bethlehem“ stimmten die Kinder an.

 

Der Höhepunkt war der Besuch beim Bürgermeister Frank Emde

Der Höhepunkt ihres Nachmittages war jedoch der Besuch bei Bürgermeister Frank Emde. Verstärkung bekamen die Sternsinger von St. Josef nun von den Rönsahler Sternsingern und sie waren nun eine Gruppe von gut 45 Kindern. Ein Getränk stand für alle auf den Tischen und auch ein Teller mit Gebäck lud zum Zugreifen ein. Bürgermeister Emde freute sich über den Besuch der Sternsinger. Die Legende vom vierten König hatte er für die Kinder herausgesucht und las ihnen vor, wie König Coredan die anderen drei Könige verpasst hatte, weil sein Reittier lahmte. Auf seiner weiteren Reise erschien Coredan ein Stern, doch er führte ihn nicht zu Jesus sondern zu bedürftigen Menschen. Ihnen gab er die für Jesus gedachten Edelsteine. So irrte Coredan durch die Welt und sein Leben, ohne Jesus zu finden. Erst als er sehr alt war, sah er den Stern wieder. Dieses Mal führte er ihn nach Jerusalem zum Kreuz, an dem Jesus hing. Coredan hatte Jesus nicht vergebens gesucht, er hatte ihn doch noch gefunden. 

 

Der Regen war nicht so schlimm, schlimmer war der Schnee 

  Ein wenig müde waren die Kinder an diesem Nachmittag schon. „Der Regen heute war nicht so schlimm, wie letzte Woche der Schnee“, berichtete Birgit Raphael-Nowak dem Bürgermeister und auch Georg Seidel aus Rönsahl pflichtete ihr bei. „So haben wir nicht so viele Familien erreichen können, wie wir es uns gewünscht haben.“ Doch hoffen die Sternsinger, den Rückstand aufzuholen, denn viele Menschen warten auf die Kinder.

 

Enie befestigte den Segensspruch an die Ratssaaltür

 Zum Abschluss sangen dem Bürgermeister die Mädchen und Jungen ihre Sternsingerlieder vor. Auf die Tür zum Ratssaal klebte die 5-jährige Enie die Segensbitte 20-C+M+B-18 und sprach ihren Segensspruch. Diese Segensbitte galt früher als Bannmittel und soll auch heute noch den Segen Gottes auf das Haus und seine Bewohner herabrufen und sie vor Unglück schützen.  

 

 

Kontakt

Gemeinde St. Josef Kierspe
Glockenweg 4
58566 Kierspe

Tel.: 0 23 59-27 33
Fax: 0 23 59-90 31 12

kierspe@immaculata.de

Öffnungszeiten Gemeindebüro:
Mittwoch09:30 - 11:00 Uhr
Freitag15:00 - 17:00 Uhr